Lotte-Lehmann-Woche: Scott Curry (Korrepetition/Chor- & Ensemblearbeit)

Scott Curry studierte Klavier bei der Schnabel-Schülerin Nancy Weir in seiner Heimatstadt Brisbane (Australien), und an der Universität der Künste in Berlin, wo er seit Ende seines Studiums Lehrbeauftragter im Fachbereich Gesang/Musiktheater ist. 1993 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Als Pianist war er an mehreren australischen Theatern und Opernhäusern tätig, ebenso bei wichtigen Festivals (Melbourne, Barossa). Als Liedbegleiter und Kammermusiker spielte er u.a. bei den Dresdener Tagen zeitgenössischer Musik, in der Staatsoper Unter den Linden, Berlin, den Berliner Festwochen und trat mit namhaften Sängern wie Jochen Kowalski und Doris Soffel auf. Er war Korrepetitor, Studienleiter und musikalischer Leiter am Theater des Westens, der Kammeroper Schloss Rheinsberg, den Bregenzer Festspielen, beim Belcanto-Festival Rossini in Wildbad, und vor allem der Berliner Kammeroper. Dort leitete er u.a. die deutsche Erstaufführung von Prokofievs Maddalena und die europäische Erstaufführung von Gordon Kerrys Medea.
Als Dirigent leitete Scott Curry zudem Produktionen und Konzerte am Hans-Otto-Theater Potsdam, von Ballet Baroque Berlin, dem Ensemble Celeste Sirene, der Staatsoper Stuttgart, der Musikakademie Rheinsberg, der Neuen Opernbühne Berlin und dem Studio der Komischen Oper, Berlin. Er war als Dirigent, Pianist und Cembalist an Rundfunk- und CD-Aufnahmen beteiligt u.a. für DeutschlandRadio, den WDR, und die Australian Broadcasting Corporation sowie die Deutsche Grammophon, wo die Einspielung von Bernhard Königs Kammeroper Expedition zur Erde unter seiner Leitung erschien. Zuletzt dirigierte er Glucks Paris und Helena und Korngolds Der Schneemann in Rheinsberg, die Berliner Erstaufführung von Händels Amadigi di Gaula und Charpentiers La Descente d’Orphée aux Enfers bei den Herrenhausen Festspielen und im Ekhof Theater Gotha, Opern von K.A. Hartmann, Ernst Toch, Christof Herzog und die Berliner Erstaufführung von Ned Rorems Three Sisters Who Are Not Sisters im Rahmen der Studioprojekte der Komischen Oper Berlin sowie Uraufführungen von Thilo Krigar im Berliner TESLA und im Detmolder Konzerthaus, sowie von Burton Goldstein am Brandenburger Theater.

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